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Uni-Wissenschaft und die Europaregion als Lösung für die Sezessions-Bestrebungen in Europa 20. Januar 2015

Posted by wwlinde in Europapolitik, Europaregionen SElbstbestimmungsrecht.
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Sind Europa-Regionen eine Lösung für die Bestrebungen, dass sich immer mehr Provinzen und Landesteile von den Nationalstaaten loslösen wollen?

Das war eine der Grundfragen eines Symposiums der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Innsbrucker Universität, zu dem Organisator Prof. Peter Hilpold eine Reihe von internationalen Experten aus dem Bereich des Europa- und Völkerrechts geladen hatte.

Derzeit zieht sich zwischen Schottland und Spanien in Europa ein Bogen von Selbstständigkeitsbestrebungen. Beispiele: Die Loslösung Schottlands vom Vereinigten Königreich, des Baskenlandes und von Katalonien in Spanien soll durch Volksentscheidungen erzwungen werden.

Auch die Diskussionen über die Südtirol-Frage, die Selbstbestimmung und die Frage der Rückkehr des seit 1919 zu Italien gehörenden Teiles von Tirol bildeten den Hintergrund der Referate. Der Autonomie-Status Südtirols, seit der Streitbeilegungs-Erklärung zwischen Italien und Österreich im Jahre 1992 könnte ein Modell für alle Staaten und Provinzen in Europa sein, in denen sich die politischen Exponenten auf das Selbstbestimmungsrecht der Völker berufen.

Volksabstimmungen würden aber gleichzeitig zur Aufhebung der bestehenden Verträge und Grenzen führen und eine neue Zersplitterung in einem vereinten Europa führen. Das würde zu einem Widerspruch zum Friedensprojekt EU und auch den Intentionen des Europarates widersprechen.

Unter der Leitung des Rektors der Universität Bozen, Walter Lorenz, diskutierten die in Rom lehrende Rechtswissenschaftlerin DDr. Ulrike Haider-Quercia, die Südtiroler Landtagsabgeordneten Sven Knoll, Allesandro Urzi und Pius Leitner sowie der Südtiroler Landeshauptmann Dr. Arno Kompatscher darüber, ob die Südtirol-Autonomie als internationales Referenz-Modell dienen könne. Und ob die Südtiroler Errungenschaften der internationalen Absicherung dienen könnten und als allgemeines Beispiel dienen können.

Landeshauptmann Kompatscher zog für tirolimbild.TV eine Bilanz und bezeichnete die Europaregion als ein Zukunftsmodell für die friedliche und auch politische Lösung von Minderheiten- und ethnischen Konflikten.

WWL -Vorbericht
Näheres in Kürze auf tirolimbild.tv
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Endspiel oder: Ein Messi spielt nicht mit. Aus den Aufzeichnungen des Tarrolla Waschtl. 1. Juli 2012

Posted by wwlinde in Allgemeines.
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Endspiel
Aus den Aufzeichnungen des Tarrolla Waschtl
Im Gastgarten.
A (sieht B und geht auf ihn zu. B nimmt einen großen Schluck Apfelsaft)
A: Hoi, du a do?
B: Jo.
A: Geht’s da?
B: Zufriedn.
A: Schaugsch a Fuaßboll heit?
B: Fuaßball? Na. Warum?
A: Euro isch. Endspiel.
B: A so.
A: Fuaßball isch. Vasteasch. Dös schaut ma gonz oanfach.
B: Wo isch Fußball. Wer isch Fußball?
A: Hoi. Fußball isch mit dem Balli spieln und ins Tor treffen, a wenn oaner was dagegen hat.
B: I woaß, wos Fußball ist.
A: Was fragst nachher?
B: Weil i nit woaß, dass Fuaßball ischt.
A: Endspiel. Um die Krone. Euro-Endspiel.
B: Spielen sie in der Tschechei?
A: Wieso?
B: Wegn die Kronen? Oder in Schweden oder wo?
A: Na. In der Ukraine. Vastesch. Dös muass ma wissen.
B: Haben dö in der Ukraine a Kronen?
A: Na. Das Euro-2012-Endspiel bestreiten, damit ich es dir ganz genau sage, es bestreiten das Italien und Spanien.
B: Brauchen dö Banken von denen schu wieder Geld. Und wieso Kronen und koane Euro.
A: Mit dir kann ma nit redn. Die Fuaßballer von dö Papagalli spielen gegen die Ballaballa aus Mallorca oder Barcelona.
B: A so.
A: Schad dass der Messi nit dabei isch.
B: Wieso. Isch oaner von denen a Messi, Was sammelt er denn in seiner Wohnung?
A: Na, der hoaßt Messi und isch a Argentinie, moan i
B: Und wieso spielt der um Euro?
A: Na. Die Spanier spielen ohne Messi, obwohl der bei Barcelona spielt.
B: A so.
A: Ja, und heit isch Endspiel.
B. Wo?
A: Im Fernsehen. Um dreiviertel neine am Abend.
B: I hab koan Fernseher.
A: Wo schaugsch denn du dir nacher dös Mätsch an?
B: Nirgends. I hör Radio.
A: A Direktübertragung?
B: Na. Der Köhlmeier erzählt Gschichten von dö Griechen.
A: Isch dös iatz der neue Trainer von dö Akropolioten? Na, dös miassat i wissen, weil i les den Sportteil von dö Zeitungen Zeile für Zeiln genau. Man muass sich ja bilden.
B: Na. Na. Dös isch a Dichter. Der erzählt über die Griechen Götter wie den Zeus. Der hat ja den Dionysos aus seinem Schenkel geboren.
A: Und der Dionydingsda isch was?
B. Der Gott des Weines und des Feierns, unter anderem.
A: (riecht am Glas von B) Iatz hab i mir gedacht, du saufst wieder. Dabei stimmt dös nit. Aber an echtn Pecker hascht schun. Mit deine Fantasien. Aber immer schon. Aber immer schon. (er wendet sich zum Gehen) Iatz muass i gian. Mei Alte wartet schun mitn Essn. Also: Hoi nachher. Hoi.
Und griaß mir die Griechn. Sag ihnen mei Beileid, dass sie gegen die Deitschn verlorn haben. (Er entfernt sich)
B: (nimmt einen Schluck Apfelsaft) Kronen. Euro. Fußball. Messi. Die Leut schaugn zuviel Privatfernsehen und lesen zuviel in der Zeitung. Lauter Schlagzeilen.
(Blackout)