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Sehr geehrter Herr Faymann! Ein Blog-Brief. 7. Oktober 2013

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Aber hallo, Herr Kanzler!
Da Österreich auch das Land des Viktor Adler ist,
da Österreich auch das Land des Friedrich Adler ist,
da Österreich auch das Land des Bruno Kreisky ist,
da Österreich geprägt wurde durch die sozialdemokratischen Widerstandskämpfer,
da Österreich auch das Land der roten Landa ist,
da Österreichs Arbeiter und die Sozialdemokratie lange vor den Grünen für die Umwelt kämpften, um nicht am Rauch der Schlote oder Staublungen zu krepieren,
da Österreich auch das Land der Gewerkschaftsbewegung ist, die von Frauen und Männern der Sozialdemokratie geprägt ist,
da Österreich noch immer der Willkür von Krisengewinnlern ausgeliefert ist, wie die Beispiele BAWAG und Kärntner Hypo Adria zeigen,
da man mit der Zerschlagung der BAWAG auch die Gewerkschaftsbewegung und damit den Schutz der Rechte der ArbeitnehmerInnen schwächte,
da Gewinn-Maximierung nur auf Kosten des Humankapitals (copyright Wirtschafts-Liberalismus) möglich ist, also der Menschen, die Arbeit abliefern und damit den Mehrwert für die Kapitalisten liefern,
da Österreich das Land der Gründer der Republik ist,
da Österreich das Land der Nobelpreisträger und Denkenden war und ist,
da Österreich ein Land ist, das Hilfesuchenden immer Zuflucht gab,
aus diesen und aus noch unzähligen Gründen, die Österreich ausmachen:
Keine Bündnisse mit der politischen Rechten, keine Zugeständnisse an die Vertreter des Kapitalismus und der Ausbeutung, keine Dialoge mit Denunzianten und Vorverurteilern,
kurzum: Mehr Mut bei den Regierungsverhandlungen.
Es geht um die Generationen der Gegenwart und Zukunft.
Sonst, verehrter Kanzler, hat die SPÖ nichts aus der Geschichte gelernt.
Herzlich,
Ihr
Winfried Werner Linde

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An die Sozialdemokratie I 28. September 2012

Posted by wwlinde in Allgemeines.
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Aus gegebenem Anlass.

An die Sozialdemokratie I

28.9.2012

An die Sozialdemokratie I, 28.9.2012

Es sind bewegte Zeiten, GenossInnen,
wenig bewegend, aber denn doch bewegt,
aufgerührt durch die Zivilgesellschaft,
die die Funktion der Sozialdemokratie,
die Lehren aus der Geschichte und Gegenwart
übernommen hat, zu einer Zeit,
in der die Angst wieder Wirklichkeit geworden ist,
die Angst vor den Haien des Kapitalismus,
die noch alles zulassen, so lange,
bis die Profite stimmen und das Volk
gehorsam kuscht, hinter den TV-Geräten,
bei Brot und Spielen aufschreien,
so lange, bis die Sponsoren die Gladiatoren
aus den Stadien vertreiben,
um dort die neuen Lager für die Ungehorsamen
zu errichten. Da nützt kein Schulterzucken,
da nützen keine Verhandlungsfloskeln,
da ist Widerstand in allen Formen
die einzige Waffe
gegen Hochverzinsungen und Derivate,
gegen die Manipulation in den Medien,
gegen Schlagzeilen-Totschlag und Rufmord.

Für Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.
Gegen Milliardäre und Spekulanten.
Für soziale Gerechtigkeit, weltweit!
Winfried Werner Linde