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Sotschi 2014 und die kulturelle Wunderwaffe Tarrolls. 17. Oktober 2013

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Die kulturelle Wunderwaffe Tirols.

Smeili Techtelmechtel, wort- und brotloser Akrobat der Verzerrung von Wörtern und Tönen, ist überglücklich: Endlich, ja endlich, nach all dem völlig unverständlichen Gesudere um Koalitionen, Kopulationen und Kleinbeigebungen ist es gelungen, in Tarroll die „Drei Bergtenöre“ als Aushängeschilder des Landes der Schluchten und Bergisel-Schlachten zu gründen.
Die Bekanntgabe in den üblichen Hofberichts-Organen erfolgte mit vielen Bildern – und dem Anlass der Gegebenheit entsprechend – ohne viel Worte.
Smeili Techtelmechtel wird ab 2014 im Rahmen einer Welt-Tournee Seite an Seite mit dem „Sechziger, der sich wie ein Dreißiger aufführt“, Hansi Ha, und dem mittlerweile nächst Hall in Tirol, wo die Münzreichen Tradition haben, angesiedelten Neo-Milsers Semino R., früher bekannt als Omar Ernesto Semino,
Italo-Argentinier und Erfinder des legendären Selbstlaut-Belcantos (Liiiiiiiiiiiiiiiiiiiibe, ROOOOOOT sind die ROOOOOSEN), absolvieren.
Als erster Auftritt ist eine Galanacht des Tarrolla Selberbrenntn mit dem Markennamen „Sotschwodka“ im russischen Wodka-Ort Sotschi geplant, wo neben Feten der Oligarchen auch noch Olympische Winterspiele stattfinden sollen. Eine Nacht mit dem Titel: Tarroll, wo die Herzen pochen und die Barkassen klingeln . Techtelmechtel: „Eine echte Alternative zu dem Flügel-Verleih-Dingsda, weil miar setzn aufn Roten Adler, Read Eagle, vasteasch.“
Ein Mini-Musical, das ein bekannter Ischgler Hotelier schrieb, mit dem Titel: „Ich war noch nie ein Russen-Bär, aber Affen habe ich schon viele tanzen lassen“, soll das Festprogramm ergänzen.
Die „Drei Bergtenöre“ sollen bekannte Tarrolla Arien darbieten. Neben dem obligaten Treueschwur dem Land Tarroll wird der Sensations-Hit „Zenzi, i hol di mitn Traktor o“ gemeinsam mit „Mach dei ZImmertür auf, sonscht tret i sie ein, weil i bin gamsig wie der Fiffi von der Nachbarin“ gesungen.
Smeili Techtelmechtel „isch häppi wia da Beppi“: „Wos glabsch, wia dö Hasn auf uns abfahrn, bei die Russn und weltweit. Mei Bett werd echt internazional“, freut er sich schon auf „a überdrüber geile Zeit.“

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Exklusiv: Geheime Aufzeichnung von den ersten Dreh-Versuchen der neuesten Folge des „Älpler-Docs“, vormals Bergdoktor. 2. August 2013

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Exklusiv: Geheime Aufzeichnung von den ersten Dreh-Versuchen der neuesten Folge des „Älpler-Docs“, vormals Bergdoktor.

Der neue Hauptdarsteller Gebi Müller, vormals Mair, hält eine Rede. In der Folge wird er als G. bezeichnet.
Produzent und Regisseur schauen zu. Eine Reihe von Kleindarstellern aus dem Gremium des Tarrolla Landestages stehen um G. herum.

G: Wir haben den Platter-Sitz geübt in steiler Wand . . .
Alle: Bravo! Platter-Sitz, dös isch guat.
G: Aufsteigen und Abseilen. Der Dülfer-Sitz ist retro passé, unsere Seilschaften üben den Platter-Sitz. Der Sichernde am Karabiner, oder die Sicherndin, alle sind, je nachdem, gut aufgestellt. (hebt die Stimme leicht) Der Brandjoch-Südgrat wurde unsererseits in LH-Fraumann-Retrograt umbenannt und am Gipfelkreuz umgetauft, allen Gewalten zum Trotz. (spricht normal weiter, eher flüchtig) Die Akkus unserer Dienstbikes sind aufgeladen, die Dienstwägen vollgetankt. (hebt wieder leicht die Stimme). Was wichtig ist: Die Versprechungen sind den Vorbesprechungen gewichen, unter Klubobmenschen, mit dem Rückgrat der Basis. Die Konkurrenz liegt gelbrot und blaubraun darnieder. Die Roten . .
Ein Herumstehender: Rosaroten . . .
G: . . . äh, ja, nein, ja. Die Rosaroten liegen darnieder, erschöpfen sich in Machtkämpfen . . .
Eine Grüne: Ohn-Machokämpfe. Hahaha.
G: Die Gelben sind ein Nichts und die Blaunen zerspalten . . .
Ein Grüner mit Sonnenhut und Eispickel: Derspalten, wie die Gletscher, voller Spalten.
G: Nur wir haben die Eckis und Kantis und sorgen für Ausgleichinnen der Gesetzinnen.
Ein Linker (erkennbar ein seinem Mao-Leiberl und einem Sonnenhut mit künstlicher roter Nelke): Schwarzgrün wie Wacker, in der letzten Minute der Ausgleich, hahaha (lacht, sehr gekünstlt)
Ein Pensionisten-Kleindarsteller (erkennbar an Lederhose und Hansi-Hinterseer-Sticker): Red lauter. (zu sich) I versteh nix.
G: Häng dir die Hörgeräte ein, Opa.
Pensionist: D a s hab ich aber gehört, aber gehört, aber gehört, Teifi eini no amol.
(An dieser Stelle schreiten Produzent, P., und Regisseur, R., ein)
P (zu R.) Was isn des? Steht das im Drehbuch?r Is des a Probe oder a Kasperltheater oder san mir statt in den Alpen im Wanderzirkus im Bundesrat, oder was? Das kostet Geld, Geld, Geld, wenn die da quatschen und quatschen.
R: Also los. Noch einmal von vorne. Und zum Teufel. Es gibt a Drehbuch, in dem steht alles drinnen. Gebi, vergiss das nicht. Und fall net immer aus der Rolle, sondern bleib drinnen. Klar und deutlich und ohne Wenn und Aber. Sprich nur den vorgegebenen Text.
(zur Sekretärin): Hat der Malaun schon die Änderungen geliefert, die ihm die Hofschranzen vorgeschrieben haben? (Keine Antwort, nur Schulterzucken)
Ja, is eh egal. Noch einmal von vorne und ohne Politik. Wir sind da nicht im Affentheater, sondern bei Dreharbeiten. Capisco?
G: (zerknirscht) Aber das war ja nicht Absicht und nur Übung.
R: Übungen kannst woanders machen. Da nicht.
—–
An dieser Stelle ist die Geheimaufzeichnung unterbrochen. Es erscheint das Innsbrucker Landhaus-Logo. Mit dem Insert: Wir bitten um Geduld. Kurze Unterbrechung. Die Beratungen gehen gleich weiter.
(WWL)

Exklusiv: Tatort-Kommissare und Bergdoktor-Änderungen. Nach den Berichten der Tagespresse exklusiv im Zeitzünder. 31. Juli 2013

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Die geheimen Aufzeichnungen des Kasermandls als Abhör-Spezialist bei diversen TV-Vorbesprechungen. Inklusive exklusiver Story-Teller.

Kommissar 1 und Kommissar 2 beim Wandeln in den düsteren Tarrolla Bergen.
Beide schnaufen.
1: Hast an Fall?
2: Auf alle Fälle!
1: Was für einen?
2: Einen Durchfall . . .
1: Ich hab einen Reinfall . . .
2: Soll ich dir meinen abtreten . . .
1: Auf jeden Fall . . . Nein . . . Auf keinen Fall.
2: Ich meine nur für den Fall der Fälle.
(Die Beiden gehen in die untergehende Sonne)

2. Szene
Innen. Gasthaus. Der Produzent und der Regisseur.

P: Wir müssen den Bergdoktor umbesetzen.
R: Aber der läuft ja gut, in dieser Besetzung.
P: Aber im Interesse der Landtagsförderung durch die Älpler-Werbung müssen wir . . .
R: Der Sigl ist ja Tarrolla . . .
P: Aber zu wenig . . .
R: Wen sollen wir dann nehmen . . .
P: Einen Giganten der Felswände, einen Akkuauflader auf den Dreivierteltausendern . . .
R: Wer ist denn sowas?
P: Ein Gebi Mair, so heißt der. Ein Landtagsklubobmann. Ein echter Tarrolla. Ein Umweltschützer. Ein Grüner – oder was halt die Älpler so darunter verstehen.
R: Wie schaut der aus.
P: Na ja. Gigantisch. Mit seinem begnadeten Körper, angezogen mit einem Leiberl oder einem T-Shirt . . .
R: Einen Doktor mit einem gestrickten Netzleiberl. Is ja zum Speiben, ehrlich. . .
P: Und mit der Aufschrift: Tarroll . . .
R: A echtes product placement – no jo, wenns was bringt. Und wenn wir es senden können . . .
(Es entsteht eine kurze Pause)
R: Ist noch was?
P: Ja. 35 neue Hauptdarsteller und Nebendarsteller müssen wir auch nehmen. Und die weibliche Hauptrolle umbesetzen.
R: Das ist aber arg als Änderung.
P: Ja, eine Frau Landeshauptfrau will unbedingt die neue Liebe vom Bergdoktor spielen. Bevor dich aufregst: Die Dirndlfotos von der san super . . .
R: Und woher nehmen wir die anderen neuen . . .
P: Alle aus dem Landtag. Alle Abgeordneten. Entweder als Bauern, als Psychologinnen oder halt als Menschen vom Land, vom Dorf, als Skilehrer, Hoteliers und natürlich auch als Bergkraxler, die in Bergnot geraten . . .
R: Und wer soll sich das anschauen, bitte . . . .?
P: Der ORF hat schon einen Vorvertrag . . .
R: Ich weiß nicht . . .
P: Aber der Sigl darf eh a mitspielen. Als Geretteter.
R: Also, wenn ich mir das so überleg, was da entstehen soll, dann ist er tatsächlich ein Geretteter . . .
(Die Sekretärin kommt durch die gepolsterte Zimmertüre)
Sekretärin: Ein gewisser Gebi Müller ist da. Zum Vorsprechen.
P: Mair . . .
Sekretärin: Ja, schon. Aber er will nur mit einem Künstlernamen spielen.
P: Na ja. (Zum Regisseur) Lassen wir ihn uns vorspielen . . .
R: Mir bleibt nix erspart, heute ist nicht mein Tag, na, heute nicht.
P: Gewisse Notwendigkeiten erfordern auch den Umgang mit der Ungewissheit. Denk an den Sponsor-Vertrag.
R: Bei dem neuen Aufsteiger werd ich, glaub ich, zum Aussteiger . . .
P: (zur Sekretärin) Herein mit ihm.
(zum Regisseur): Schluss jetzt. Klappe. Das ist ein Herr Abgeordneter mit besten Beziehungen und frisch aufgeladenen Batterien . . .
(Der Gebi tritt auf.)
Gebi: Wenn wir erklimmen, schwindelnde Höhen, steigen dem Gipfelkreuz zu . . .
P: Können Sie ein Besteck halten . . .
G: . . . mit Seil und Haken, alles zu wagen. Klar kann ich das . . . Hängen wir in steiler Wand. . .
P und R (unisono): Danke. Danke. Danke.
P: Die Folge, in der wir mit Ihnen beginnen, hat den Drehbeginn in fünf Jahren. Titel: Wie ich den Landeshauptmann und mir den Sessel rettete. Sitzgurte zum Abseilen inklusive.
Gebi: Hollodero. Frisch auf, Berggefährten, der Morgen der graut . . . (ab)
P und R: Na servas. San de olle so deppat? Jetzt brauchen wir nur noch den Strache in der Soko Donau als versteckten Asylwerber und den Spindelegger samt den Kurz im Tatort, der im Parlament spielt – dann hammas alles . . .
Sekretärin: Das war es für heute. Der Herr Faymann als Alt-Bergdoktor kommt morgen . . .
Beide: Servas Schatzi. Servas. (sie stutzen.) War das jetzt sexistisch?
(Überblendung)

Dialog zweier Tarrolla unter dem Goldenen Dachl – eine Realsatire 22. April 2013

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Dialog zweier Tarrolla unter dem Goldenen Dachl in Innsbruck

Federstrach und Spielhauser, zwei echte Tarrolla aus Schrott mit Korn, auf dem Weg zum Innsbrucker Goldenen Dachl. Dort suchen sie einen Platz an einem der Tische in den Gastgärten.
Selbstverständlich ist jede Ähnlichkeit mit tatsächlichen Personen rein zufällig.

Federstrach (in der Folge nur F genannt): Lauter Fremde, da kriegst als Einheimischer bald gar nichts mehr.
Spielhauser (in der Folge nur S genannt): Recht hast. (Beide schauen) A, da ist oaner frei von die Tisch.
(Die Beiden nehmen Platz)
F: Gestern war i im Konzert. Bachhendel oder so ähnlich. Da hat einer auf einem wohlerigierten Spinett a Minarett gespielt. So hat der Einführende am Anfang derzählt. Wunderbar, sag i dir. Deutsche Musik.
(Die Kellnerin kommt vorbei)
F: Geh, bringen S uns zwei Viertel von dem Südafrikaner.
(Die Kellnerin nickt)
S: I war mit der Familie beim St. Rache in Kufstein wallerfahrten, weil das muass man. angesichts des Kreuzes, das der Sanktige immer vor sicher herträgt. Und i bin eh mehr für Passionsspiele, weil da spielen garantiert keine Auswärtigen mit. Das ist wahrscheinlich das Einzige, wo man noch das Originale sieht, ohne Tamtam von unsere Gäst, oder wie man sagt. Koan Islam, den lass ma daham.
F: Schöne deutsche Musik und schöne Tarrolla Bräuch. Und Sicherheit, dass alles unsrigs ist. Alles heimisch. Dös hoamalet richtig.
(Die Kellnerin bringt den Wein)
F: Extra importiert. So oan Ausländer gewährn wir gerne Asyl.
(Beide lachen und stoßen an)
S: Auf die national-soziale Heimatpartei und den St.Rache.
(Das Smartphone von S. läutet. Es erklingt „Die Wacht am Rhein“. S. blickt kurz auf das Smartphone, steckt sich den Hörer des Freisprechgeräts ins Ohr)
S: Ja bitte. (Er hört zu. Dann, leise zu F): Aus dem Parteiführerhauptquartier.
F: (sitzt ehrfurchtsvoll stramm)
(Nach rund fünf Minuten, während denen S. zugehört hat, immer wieder nur ein „Jawoll, jawoll“ einwerfend:)
S: Sehr wohl. Jawoll. Danke. (er beendet mit dem Fingerdruck auf das Smartphone das Gespräch und nimmt sich den Freisprech-Stöpsel aus dem Ohr)
S: Wir sollen die Reihen dicht geschlossen halten. Und sofort nachschauen. Es gibt einen neuen Eintrag von St.Rache auf seiner Heimatseite im Gesichtsbuch.
(Beide zücken ihre Smartphones)
Beide: Anwählen. Drücken. Mit dem Finger quer drüber. A, da isses schon.
S: Ah, a unzensuriertet Eintrag vom Kickerikikl. St. Rache wird in wenigen Tagen bei euch unter dem Goldenen Dachl weilen und eine Rede zum Tarrolla Volk halten
Beide (ehrfurchtsvoll): ER kommt.
F: Da werden wieder viele Hasen kommen. Gel gel. Geil geil.
(Beide lachen)
S: St. Rache wünscht sich zum Empfang die Schmölzer’sche Hymne gespielt von der Trotti-Kapelle, aber auch auf einem wohlemigrierten Spinett inthronisiert.
F: Und was ist mit der Hymne von einem Tarroll?
S: Die spielen wir als Draufgab. Da wird er dann ganz huldig sein.
(Beide winken der Kellnerin. Sie kommt.)
Beide: Gellns, bringens uns noch zwei Viertelen von dem Südafrikaner
F: A Super brauner Negerschweiß is dös (Beide lachen)
(Die Kellnerin bringt den Wein. Die Beiden schenken sich ein)
F: Hoch die Tassen. Die Fahne hoch.
S: Unsere Treue heißt Ehre.
(Es entsteht eine längere Nachdenkpause. Dann:)
S: Aber was solln ma machn. Wirklich. Damit alles zur Zuriedenheit abläuft?
F: Sicherheit. Kriminelle ausweisen. Einsperrn. Bis zum Ende.
S: Interniern. Bis sie schwarz werdn. Die Linkn sowieso auch.
F: Schwarz?
S: Nit politisch.
F: A so.
(Auf der gegenüber liegenden Straßenseite geht ein Mann vorbei)
F: He, hallo, dös ist der Königstiger. (ruft) Königstiger. Komm her.
S: Geh lass mi aus mit dem. Der geht eh nur wieder in die Burg. Da mag i nit hin, weil die Wirtin so viel politisiert.
F: Aber das is ja ja unsrige.
S: Weiß i eh, aber im Gasthaus will i was Neues erfahren. Und keine Parteiaussendungen nachplappert hörn.
F: (schaut konsterniert)
(Eine Schar von japanischen Gästen nimmt an den Nebentischen, die mittlerweile frei geworden sind, Platz)
S: Jetzt ist Zeit, dass wir gehen. A so a Gedränge. Man kann sich selbst nit hörn und ist so bedrängt.
F: Die hören doch nicht, was wir reden.
S: Aber man versteht sie nicht. (er ruft) Kellnerin zahln. Und a Rechnung bitte. (dann): Kann ja sein, dass sie verseucht sein.
F: Aber na.
(Die Kellnerin kommt. S. zahlt. Die Kellnerin dankt in Hochdeutsch, mit Berliner Schnauze)
F: Da war ja mal wieder eine Schau, kiek mal, een Wunderkind, een Preußisches, eine Jastarbeeterin.
(Beide lachen)
F: Aber a Dirndlfigur hat sie, a tarrolerische.
(Beide lachen. Sie stehen auf.)
(Beim Abgehen läutet wieder das Smartphone von S. Es erklingt wieder „Die Wacht am Rhein“. Die Japaner schweigen betreten und starren auf S. und F.)
S: Gell, da schaut’s, ihr Verbündeten. Sayonara, Gschlitzte.
F: Das haben sie aber jetzt ghört.
S: Mir wurscht. Der St. Rache kommt. Das ist es, was zählt.
(Die Beiden verschwinden unter den Lauben)

– Ende-

Radioprogramm des Senders Immerfroh aus Tirol 28. Oktober 2012

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Dada-Radioprogramm des Tarrola Senders Immerfroh:

6 Uhr: Grüß Göttin in Tirol – mit einer Sonderreportage: So bereiten Tirols Frauen das Frühstück für die Männer, Wetterbericht, gesponsert von der Tirol-Werbung. Musik von der Heimatgruppe: Ziga-zaga-Zechenkas. Satelliten-Schaltung zu Buddin in Sotschi: So sehr bin ich mit dem Karl befreundet.

8 Uhr: Handy-Online mit Gewinnspiel: TirolerInnen telefonieren sich zsamm, was sie zu Mittag kochen sollen. Pizza oder Kebap? Voting.

Dazwischen Psycho-Tipps: Was tun, wenn sich Männer und Freundinnen  in Widersprüche verwickeln? Bange Fragen über echte und unechte Überstunden und andere Sonderausfälle bei Ausritten.

Live-Einstiege: Hausmänner unter sich. Mit einem Beitrag aus dem Stammbeisl: Stets bereit zu neuen Taten mit der Burgl.

11 Uhr: Neues aus dem Landhaus – Hofberichterstattung, gesponsert von der Tiwag und der Hypo, abwechselnd. Sonder-Report: Mehr Kohle – der Wunschzettel der Parteien, Interviews mit den Vorsitzenden. Die Sendung ist gesponsert von den Agrargemeinschaften.

Live-Einstieg aus dem Innsbrucker Stadtsenat: Die Verwaltung und Regierung übersiedelt in den Pema-Turm, weil die Tété dort näher ist.

12 Uhr: Mittags-Rotzglocken – Die Heimkehr der Volksschüler, mit Spezial-Report und ExpertInnen-Runde: So hole ich mein Kind richtig vom Kindergarten ab. Voting: Mittagsschlaf oder nicht? Anrufen erlaubt.

Dazwischen Live-Einblendung von der Diskussion mit St.Rache: So vermittle ich auch Asylwerbern Heimatgefühl – Affichieren von Wahlplakaten, aber richtig, ehrlich.

13 Uhr: Ein Stünderl mit dem Obmann der Agrargemeinschaft Oberkurzstampfen und dem Präsidenten des Tarrola Gemeindeverbindens. Direktübertragung aus der Arena des Tiroler Landtages.

14 Uhr: Kurzgeschichte der preisgekrönten Autorin Moidl Hinterwaldner, gelesen von der Kultur-Landesrätin: Wer hat da hinten KUUUUUUUUUUUnigunde geflüstert?

Dazwischen: Musik-Einblendungen von der Blaskamm-Kapelle aus Nationalparkien. Gämsenmärsche und Pirschganglien der Tarrola Adler. Ein Schweigemarsch.

15 Uhr: Tiroler Kriminalromane – eine unendliche Geschichte über die Langeweile unter dem Herrgottswinkel.

16 Uhr: Aui aufs Beik, eini in die Alm: Die Nachmittags-Live-Sendung von der Alm, von und mit Hofrat Immerfrei-Immertermin. Mit Verlosung einer Sonderverkostung. Zu beantworten ist die Frage: Flüssiges Obst – in Maßen genossen: Gesund oder ungesund?

18 Uhr: Abendliches Waidwerk mit dem Landesjägermeister: Trinkscht oan, oder trinkscht koan? Anleitungen zum Schießen und Abgeschossen-Werden mit dem Tarrolla-Landeshäuptling und seinen Ministranten-Indianer-Rosarothäuten. Mit einem Sonderbeitrag: Saufen bis alle blau werden.

19 Uhr: Befehlsausgabe in den Redaktionen für den nächsten Tag. Freie Wahl der Termine für freie Mitarbeiter unter dem Motto: Du muascht, der Chef hot gmoant, mir solltn und dürfn dürfn miar dös a.

Musik aus der Medienorgel, einer Sonderanfertigung aus der Werkstatt der Marketing- und PR-Fachleute in Korruptistan.

20 Uhr: Direktübertragung aus der Tiwag mit Blätterrauschen um die Talbäche samt einem Erlebnisbericht vom Radlschiabn quer durch Amerika im Sinne der Cross-Border-Magnaten aus Delaware.

Diskussion mit anschließendem gleichzeitigen Umtrunk aus mehreren Spezial-Abfüllungen von Weinen und anderen Menschen. Thema: Wieviel koschtet a Glasl?

22 Uhr: Nachtprogramm mit Springinsbild, moderiert aus dem Glashaus Grassovski: „Steine werfen nur die anderen, wir leben in Ruhe unser Glück“. Eine Adabeigewesen-Sendung für Anspruchslose.

0 Uhr bis 6 Uhr: Nachtprogramm mit einer Unendlichschleife von Melodien von Hansi H., inklusive Indiskretionen aus der Zentrum der Macht: Sekretärinnen erzählen ihre Lebensgeschichten – Manchmal wars fein, manchmal nit. Aber alleweil spendabel.

Ab zwei Uhr: Russische Milliardärinnen schildern ihr höchstes Erlebnis unter dem Motto: Bergverführer in den Dreitausender-Liften.

Stündliches Abspielen der Lieder: Tirol isch lei oans und Du bischt dös Lond, dem i die Treie holte, gesungen von Ditschi Lautstark im Ötzidorf.

Jähe Erkenntnis 20. Dezember 2011

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aus dem Facebook-Tagebuch von mir.

Nach dem heutigen Tag steht fest: Strachtler mag keine Wurstsemmeln, er bevorzugt Kaviar mit Champagner, er leistet sich auch nicht einen Urlaub in Österreich zuerst, sondern vielleicht später, er fliegt auf die Malediven, um dort endlich andere Kulturen und mögliche Zuwanderer persönlich kennen und Multikulti verstehen zu lernen. Sozusagen als geistiges Update der bisherigen Niederungen, wobei Updates ja auch keine Wirkung zeigen.
Strachtler fährt auch keinen Gebrauchtwagen, sondern einen luxuriösen Neuwagen, selbstverständlich auf Partei-Mitglieder oder Steuerzahler-Kosten und erhält dadurch das Gefühl, endlich dort zu sein, wo die Masse nicht ist, obwohl er deren Tribun vorgibt zu sein.
Strachtler ist zwar selbsternannter Rex, aber nicht Kommissar Rex, er leistet sich nämlich mehrere Wachhunde als schützende Leib- und Leben-Standarte, Strachtler-Schutz, abgekürzt SS, genannt.
Das habe ich gelernt. Aus dem heutigen Tag. Wenn ich es nicht schon vorher gewusst hätte . . . , so würde ich es ab heute wissen: Die Effen haben einen Führer mit SS. Es gilt die Unschuldsvermutung (für mich). dada lebt. Venceremos.
Winfried Werner Linde

Der Traum oder: Herakles versucht, das Österreich-Parlament zu säubern. 3. Dezember 2011

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Aus:
Dada lebt, Erzählungen von Winfried Werner Linde
Alle Rechte vorbehalten.
Einleitende Bemerkung: Die nach stehende Geschichte ist vollkommen frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder bereits verstorbenen Personen ist nicht beabsichtigt und rein zufällig.

Herakles reinigt die beiden Kammern in Österreich und führt National- und Bundesratlosigkeit herbei.

Es begann alles mit einem Traum, nein eigentlich schon vorher, vor dem Traum. Der Chefredakteur des Hinterstoder Wochenblattes, Wastl Hinterzoicher, war zu einer Reportage über das österreichische Parlaments-Wesen an sich und die Tätigkeit der Abgeordneten insbesondere aus dem hinteren Mostviertel nach Wien eingeladen worden und hatte einen Tag lang aus der Presse-Lounge des Rates der Gewählten die Diskussionen verfolgt. Deren Schwerpunkt war jene über die Änderung des Textes der Bundeshymne gewesen.
Nach der Sitzung war Hinterzoicher noch von den Klubobmännern der fünf Parteien zu einem Presseheurigen eingeladen worden, natürlich getrennt, denn man wollte ja nicht hören, was der andere zu sagen hatte. Die Presse, insbesondere die lokale, ist das wichtigste in Österreich, sie ist ganz nah am Volk und berichtet über die wirklich wichtigen Vorgänge im Land. Über kleine Nachbarschafts-Streitigkeiten, falsche Grundstücks-Grenzen, mit wem der Bürgermeister gerade ein Gspusi hat und wo der Landeshauptmann seine Nächte verbringt, wenn es sie im Dorf verbringt.
Hinterzoicher war also von jedem der fünf Klubobleute eingeladen worden, auf ein Viertel Heurigen im Heurigen und auf ein Schmalzbrot, weil man ja sonst nichts hat im Leben und er hatte immer die gleichen Fragen: „No, was gibt’s Neues bei euch im Mostviertel?“ mit der ebenso selben, eines Chefredakteurs würdigen Antwort erwidert: „Nix Neues, alles bestens.“

Dann hatte er vom jeweiligen Pressereferenten einen Stapel Papiere erhalten („Damits wos zum Schreiben gibt, aber hallo!“) und war schließlich, erschöpfter als je zuvor, mit dem Taxi ins Hotel Sacher gefahren, wo sein Zimmer auf Bundeskosten reserviert war.
Na, is a langes Tagerl gewesen, Herr Chefredakteur, nicht wahr, hatte der Portier gesagt und der Wastl war zu seinem Zimmer hoch gefahren und dann, gewohnheitsmäßig, wie er es zu Hause immer nach langen abendlichen Besprechungs- und Bezechungstouren tat, mit ausgezogenen Schuhen zu seinem Zimmer geschlichen.
Er schaffte es gerade noch bis zum Bett, fiel auf es, griff zur Fernbedienung und schaltete den Fernseher ein, wo gerade ein klassischer Film über die Abenteuer des Herakles lief.-
Dann schlief er ein. Und träumte, er sei im Olymp und nicht im Sacher und Zeus befahl soeben Herakles, im österreichischen Parlament für Sauberkeit zu sorgen. Und so schwebte der Wastl mit Herakles mitten in eine Parlaments-Diskussion.
Der Gewerkschafter hatte gerade seine Wortmeldung (drei Minuten, mehr nicht) mit den Worten beendet:

Also wir, seitens der Gewerkschaft, sind für folgenden Text, aber verhandlungsbereit:
Land der Banken, Land der Raffer,
Land der braunen Strachtler-Gaffer.
Land des Genderns, grünenlike.
Alle spucken große Töne,
über Töchter und auch Söhne.
Viel zerzaustes Österreich.

Seitens der F gab es einen Zwischenruf des Ober-Effen:

Wir haben ausnahmsweis a Idee, wir von der FPÖ:

Land der Hunde, Land der Katzen,
Land der Emigrantenfratzen,
Land der Schreier, zukunftslos.
Dich regieren lauter Wedel,
haben alle nix im Schädel,
geistig armes Österreich.

Ein heiserer Effler wandte ein:
He, das kannst nicht so sagen, da fühlen sich ja viel zu viele von unsere Leut betroffen. Verstehst, wir sind die Heimatpartei. Ich plädiere für folgenden Text:

Land der Roten, Land der Schwarzen,
Land der vielen Steuerwarzen.
Land der Schmierer, zeitungslos.
Heimat, bist du großer Führer,
andre san nur Nasenstierer,
ganz korruptes Österreich.

Der Wastl wälzte sich im Schlaf und sah, wie es Herakles schauderte. Ja, es schüttelte den Halbgott regelrecht. Bevor er aber widersprechen konnte, ging die Diskussion weiter. Denn da tönte es aus den Kärntner Bundesräten:

Land der Hirschen, Land der Rehe,
steht auf einer Euro-Zehe.
Land der Jäger, ohne Schuss.
Wir stehn auf der Abschusslisten,
packen heut schon unsere Kisten,
in Sachen Alpen-Adria . . ..

Für den Götter-Untersuchungs-Ausschuss reicht es, sagte Herakles. Und wenn das Schloss am Wörthersee in diesem versinkt, es muss eine Sintflut her. Drau und Gail werden durch das Land geleitet, über die Autobahnen von Kärnten nach Wien, durch die nie gebauten Tunnels gelenkt, die ich in Sekunden öffne und wieder schließe und gerettet werden kann nur einer, der Beste, der Wahrhafteste, der Tapferste und Bravste. Und ich seh da in meiner Erinnerung nur den Würgl vom Bärental.
Jetzt wälzte sich der Wastl wieder im Schlaf, der Fernseher lief noch immer und im Traum hörte Wastl den Widerspruch von Göttervater Zeus, dessen Gestalt ihn, im Traum, an den 2. Nationalratspräsidenten erinnerte.:
Geht nicht, tönte Zeus von oben, geht nicht. Der Würgl ist im Fegefeuer und muss zur Strafe den ganzen Tag als Oberösterreicher Kärntner Lieder singen.
Ach ja, verzeih, Göttervater, aber die bringen mich voll durcheinander, sagte Herakles nervös.
Bevor er weiter sprechen konnte, tönte es aus dem Fegefeuer:
Da Summa is umma, muass bratn und leidn,
pfiat di Gott, liabe Alma, i muass von dir scheidn.

Zeus sagte von oben: Herakles, denk dich in den Wetzner . . .
Herakles erschrak: Beim Zeus, was habe ich verbrochen? O, entschuldige . . .
Zeus sagte verlegen: Denk dich in den Wetzner und schick ihn mit einem Glas Wasser zum Würgl ins Feuer Der Wetzner ist so braun, dass er nicht mehr brauner werden kann, wenn er vom Fegefeuer angebraten wird . . .
Wastl drehte sich wieder von einer Seite auf die andere. Ohne zu erwachen, träumte er weiter. . .
Herakles schaltete sein halbgöttliches Nicht-Hören ein. Während er versuchte, die Gail in die richtigen Bahnen Richtung Wien zu lenken. Die Drau hatte sich mittlerweile durch nahe AKWs in Slowenien erhitzt, blieb aber immer streng in ihrer Bahn, weil sie sich über die Autobahn bewegte.

Im Parlament meldete sich gerade die grünrote Rosl zu Wort:

Also, was is jetza mit die Textin da neien Bundeshymnin?
Land der Frauen, Land der Männer,
alles bring mir auf an Nenner.

Ein Hinterbänkler muckte auf: Dichten und reimen, Rosl. (singt) Jetzt hat ane gredet, dös hat sie ned greimt, drum wird ihr die Zungen aufn Arsch aufigleimt.
Ich erteile ihnen für das Wort Hintern einen Ordnungsruf, sagte der Nationalratsvizepräsident, der mittlerweile von seinem Dreiminuten-Döser-Schlaf wieder erwacht war.
Es regte sich Protest allerorten in den Reihen der Parlamentarier, die mittlerweile auch, vom Präsidenten motiviert, für Minuten sanft eingenickt waren: Aber er hat ja gar net, . . .. Hintern gsagt . . . Er hod Orsch gsagt, sagte ein Tiroler Schwarzer, von seinem Notebook, in dem er gerade Bilder vom letzten Schützenumzug ablaufen ließ, aufblickend.
Ich erteile Ordnungsrufe, für das Wort Hintern, äh, das andere Wort, das die Ordnungsrufe provoziert, sagte der Präsident.
Derweil setzte die grünrote Rosl ihre Wortmeldung fort:
Land der Trachten, alle gleich.
Heimat lebt für alles Schöne,
Mütter,Töchter und auch Söhne,
parfümiertes Österreich.

Aus den Reihen der Bundesrätinnen meldete sich eine Dame zu Wort, die der Chefredakteur als Nachbarin kannte:
Ich hab dem Landeshauptmann ein paar fesche Stutzen gestrickt, die kann er dann bei der Eröffnung der Hymne tragen, wenns ein besonders schönes Gebäude wird.

Allgemeines Gelächter war die Folge und im Schlaf hatte der Chefredakteur im Sacher-Bett einen Schweiß-Ausbruch.

Derweil lenkte Herakles auch die Donau quer durch Wien.
Alles rief nach der Schotter Mizzi: Wir brauchen eine neue Verbauung, hol uns genug Schotter, damit wenigstens das Parlament geschützt wird, wenn schon die ganze Ringstraße überschwemmt ist.
Herakles hatte auch die Drau und die Gail mittlerweile aus Süden mit der Mur und der Enns über das Burgenland nach Wien geleitet.
Heillos war das Durcheinander und in der Eile der Arbeit hatte er vergessen, dass er ja dem Befehl des Zeus gemäß den Wetzner mit einem Getränk zum Würgl schicken sollte. Doch so sehr er den Wetzner auch suchte, er fand ihn nicht.
Er hat sich am Clo eingesperrt, weil er sich vor dem Wasser fürchtet, klärte Zeus den Herakles auf. Es könnte ihm ja die Bräunungscreme runterspülen.
Die Schotter Mizzi hatte in der Zwischenzeit aber andere Sorgen:

Und so schließe ich meine Spar-Rede mit der neuen Hymne:
Land der Frauen, Land der Männer,
Land der Steuern-Dauerbrenner.
Land der Zahler, ohnegleich.
Alles wird jetzt eingesammelt,
das Finanzamt ist verrammelt,
Her den Schotter, Österreich.

Herakles hatte inzwischen die Flüsse gestaut und alles schwamm im Parlament, einige drohten zu ertrinken . . .
Auf diesem Höhepunkt des Traumes erwachte der Herr Chefredakteur.
Sein Bett war völlig durchnässt, sein Anzug durchgeschwitzt, er hatte einen Brand wie wenn er im Fegefeuer wäre und erkannte erleichtert, dass alles nur ein Traum war.

Am übernächsten Tag stand in seiner Zeitung folgender Leitartikel:
Herakles erschütterte die National- und Bundesratlosigkeit.
Österreich ist vor jeder Krise gerettet. Denn wie Recherchen des Hinterstoder Wochenblattes vor Ort in Wien ergaben, begibt sich das Land unter dem Euro-Schutzschirm des Herrn Zeus, der seinen Delegierten Herakles zum Großreinemachen ins Parlament geschickt hat.
Seither lagert vor diesem, dem Parlament,  genug Schotter, um über die nächsten Jahrzehnte die Bundeskasse zu schützen und zu sanieren.
Ausdruck dieser einzigartigen Tat wird eine neue Hymnin sein, in der es folgendermaßen heißen wird:
Land der Semmeln, Land der Brezel,
Land der Riesen-Finanz-Rätsel.
Land der Torten, sachergleich.
Heimat, Land der Niedriglöhne,
Heimat ohne Hymnen-Söhne.
Ganz debiles Österreich.

Der Herausgeber, der immer den Andruck der neuen Zeitung vor deren Auslieferung an die Trafikanten las, rief nach der Lektüre des Leitartikels seinen Chefredakteur an und sprach die fristlose Entlassung aus.
Seither sucht der Wastl Hinterzoicher den Herakles. Auf dass er diesen beim Ausmisten der diversen Ställe helfen könne .
Aber vergebens.
Der Halbgott hat sich mit einer Wunderfrau namens Fiona in den Olymp zurückgeflüchtet, von wo er amüsiert und aufs Beste verwöhnt, auf die Erde niederschaut. Denn Fiona ist die beste Schalmeien-Bläserin und Nektar-Kredenzerin, die es sogar dem Zeus, zum Unwillen der Hera, angetan hat. . . .