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Silvester-Krämerladen. Nur holprig gereimt. 31. Dezember 2013

Posted by wwlinde in Allgemeines.
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Was alles so zu sehen ist
in Innsbrucks wertem Reich,
dös könnts ihr alles miterleben
beim Bergsilvester gleich.
Kaufhaus-Fetzen, Oberteile, maßgerecht,
fette Bäuche, eng geschnürt,
a nit schlecht.
Hasen-Taucher ohne Hauben,
Schmusepaare in den Lauben
und a Gred von allerlei
nix als Gschrei.

Hohe Häuser ohne Fenster,
schief gebaut,
feine Damen, wie Gespenster,
keine Braut,
Herren, die nen Porsche fahren,
angereichert schon an Jahren,
krumpe Hund,
alles Gspund.

Hohe Lauben
viele Tauben
am Gesims.
Speck am Teller, Bier im Keller,
altes Bims.

Tätowierte alte Damen
schulterfrei,
Kinderkreischen, Schnapslleichen
um halb drei.
Hendlhaxen abgenagt,
den Herrn Stadtrat Unverzagt,
viele Leit,
mit an Radl heit.
Vom Rene Benko viele Gulden,
von Wacker Innsbruck lei die Schulden.

Laute Autos, Radelfahrer,
kreuz und quer.
Alte Hatscher mit an Stecken
und an Gwehr.
Jager, dö danebenschießen
und die alten Gams verdrießn.
Blaue Dolm
auf der Alm.

Dem Strachtler seine alten Kreiz
importiert frisch aus der Schweiz,
in alle Farben gschmiert,
neu lackiert.
Schwarze Konten bei die Banken
frisch saniert
A Zeitung für die Hofberichte
und a für die Bösewichte
alles gschmiert
ma ni pu liert.

A blonde Schönheit mit lange Haxen
geschminktem Gsicht.
A Gulasch mit ganz zache Flachsen
a Gedicht.
Alte Burschenschaftersabel
ganz voll Blut
a Studiosi nach der Kneipen
in der Glut
Tausend Zettel von die Wahlen
und vom Teufel seine Qualen
a altes Gsicht
a Scherbengricht.

A Cabrio voll junge Tussen
hoaß verfolgt von lauter Russen
Hotelbar
Wodka gar.

Vom Krampusumzug alte Nüsse
vom Landtag die Verdienstbeschlüsse
a Regierungbank
macht alle krank.

Lang gebrauchte Swiffertüchter
nimmer feucht
Ohrenschliefer, Häuslwürmer
alls was kreucht
a Taucherbrillen voller Sur
alles garantiert natur
a Bio-Grüne
a Muskel-Hüne.

Von Wagner Opern alte Noten
frisch aus Erl
a Tubabbläser mächtig fest
a toller Kerl.
Alles isch aus Lindenholz
machet die Besitzer stolz
nehmts es mit
es isch a Hit.

A Venushügel fleischesfarben
frisch gemalt
Winterfenster ganz verfallen
dreckig halt.
Vom Kasermandl alte Socken
riechend fein
der Waschtl hat sie a no tragn
alles nimmer rein.
Der Franzbranntwein aus Bärlauchkraut
alt gebraucht,
damit der Alte nächtens nimmer
lüstern schaut.

Die Landesordnung von die Grünen
als Häuslrollen
a Samenspende von Beamten
Pension garantiert
a Briefl von der Sekretärin
mit Küssemund verziert
a Löffel von der Armensuppn
lupenrein
riecht ganz fein.

A Tüteneis von an Germanen
frischt geleckt
a Becher mit an Zuckerwasser
zugedeckt
Fünf Euro für die Caritas
und a Eckn grauer Kas
sehr gereift
und versteift.

Die Gene von an Staatsbeamten
frisch geklont
dös Häusl von der Bader Nandl,
wo sie wohnt.
Zehn falsche Töne, frisch geblasen
von der liabsten Weis
a Uraltkoffer mit viel Pickerln
für die nächste Reis.

A Wahlversprechen von die Grünen,
schwarz lackiert,
alte Phrasen
tote Hasen.
A Tiwag-Order von die Schwarzen
Klopapier,
alte abgenagte Knochen
Zeitung von der letzten Wochen,
wo das Stronach busst die Oma,
dö dann fliegt sofort ins Koma.
Rettungsautos Tatütata
sein alle sofort da.

Unterhosen ungewaschen
no ganz guat.
Schrotkugeln für a Jagergwehr
blitz und blank
a Gamsenschädl ohne Haar
räudekrank.

Knochen vom Adolf-Pichler-Platz
das Gerippe von der Winkler-Katz
Hendl Knochen
a Mittelmeer-Rochen.
Herrgottswinkel ganz verstabt
Buchenwälder ganz entlabt
den letzten Bund mit Altpapier,
an impotenten Stier.

A Paktl Tabak ausn Kriag
a Flugblattl übern Endlossieg.
A Glas für an Flöhezirkus
a Leitartikel über an Schmus,
alte Bretter
a Zeitungsletter.
A übervoller Fliegenfänger
aus dem Gasthaus Übergänger
a Sacklschnur
von der Müllabfuhr.

Zehn Körndl frischer Reis aus China
und a alter Hund, a hiner,
sei Markn von der Hundesteuer,
a Kinderwagn, gar nit teuer. . . .

Was alles zu verkaufen isch
in unserem heiligen Land
dös hab i penibel aufnotiert
fein säuberlich mit der Hand.
Ich habs verlesen heute hier
von diesem großen Platt Papier
isch koa Witz
nur a Notiz.

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Gefälschtes EMail mit meinem Namen unterwegs. 13. Dezember 2013

Posted by wwlinde in Allgemeines.
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Dieses EMail haben sehr viele meiner EMail-Kontakte und FreundInnen erhalten. Es ist eine plumpe Fälschung und Gaunerei.

lch hoffe du hast dies schnell erhalten, ich bin nach Bradford, England verreist und habe meine Tasche verloren samt Reispass und kreditkarte. Die botschaft ist bereit, mich ohne meinen Pass fliegen zu lassen. Ich muss nur noch für mein ticket und die hotelrechnungen zahlen. Leider habe ich kein Geld dabei, meine kredit karte könnte helfen aber die ist auch in der Tasche. Ich habe schon kontakt mit meiner Bank aufgenommen, aber sie brauchen mehr zeit, um mir eine neue zu schicken. Ich muss unbedingt den nächsten Flug bekommen. Ich wollte dich fragen ob du mir 1,350 pfund so schnell wie möglich leihen kannst, Ich gebe es dir zurück sobald ich da bin. Das Geld durch Western Union ist die beste möglichkeit. Ich kann die die Details schicken wie du mir das Geld zukommen lassen kannst.Ich erwarte Ihre Antwort.Gruß
Bitte ignorieren, kein Geld schicken, unter keinen Umständen.
Danke für die vielen Informationen.
Herzlich, WWL

Zu einigen dieser Meldungen. Eine wichtige Information. 11. Dezember 2013

Posted by wwlinde in Allgemeines.
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Zur Information über . . .
Sprachlosigkeit, Psychische und Physische Gewalt, Medien, Unschuldsvermutung.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
Nicht nur.
Geschändete Unschuld ist keine Vermutung, sondern ein Grauen.
Winfried Werner Linde

Zur Information:

Aufruf an Opfer sexualisierter Gewalt!

Sehr geehrte Damen und Herren!

Aus Anlass des Internationalen Tages der Menschenrechte erlaube ich mir, als rechtliche Vertretung des Österreichischen Bürgers Herbert Szlezak auf einen Prozess des Landesgerichtes für Zivilrechtsachen Wien aufmerksam zu machen.

In diesem Prozess, der zu der Geschäftszahl 27 Cg 15/12t geführt wird, geht es darum, dass die „Kongregation der Brüder der christlichen Schulen“ als unwahre Veröffentlichung gerichtlich bestätigt haben wollen, dass „…seit Jahrzehnten Kinder in Einrichtungen des Ordens der Schulbrüder in Wien Strebersdorf organisiert vergewaltigt und sexuell ausgebeutet“ worden seien.

Weiters will diese Kongregation, dass als unwahr gerichtlich festgestellt wird, dass es sich bei den meisten dieser Täter „…um Serientäter (handeln würde), die im Laufe der Jahre immer wieder Kinder“ missbraucht hätten.

Überdies beantragte die Kongregation, dass das Gericht als unwahr feststellen möge, dass man davon ausgehen müsse, „…dass zumindest ein Teil dieser Täter heute noch sexuell aktiv (wäre) und deshalb eine potentielle Gefahr für jedes in Strebersdorf untergebrachte Kind“ darstellen würde.

Schließlich stellte die Kongregation den Antrag, dass das Gericht als unwahr festzustellen hätte, dass „…die meisten der genannten Täter…immer noch in unterschiedlichen Funktionen in den Einrichtungen der Schulbrüder“ beschäftigt wären.

In der Beilage finden Sie illustrativ einen Beitrag, der im Kurier am 07.07.2010 auf Seite 17 erschienen war und unter „Missbrauch. Der lange Leidensweg des Manuel N. Geistliche sollen einen Elfjährigen mehrfach vergewaltigt haben. Die Schulbrüder dementieren.“ übertitelt wurde.

Dieser Aufruf richtet sich deshalb an Opfer sexualisierter Gewalt weltweit, da nur das Gelingen des Wahrheitsbeweises meinen Klienten, den Österreichischen Bürger Herbert Szlezak in die Lage versetzen könnte, dass die gegen ihn durch die Kongregation der Brüder der christlichen Schulen erhobene Klage abgewiesen werden könnte.

Wenn es also Personen gibt, die bereit sind, öffentlich über ihre Misshandlung in einer der Einrichtungen dieses Ordens zu sprechen, mögen sich diese in der Rechtsanwaltskanzlei unter der unten angeführten Adresse mit einem „witness statement“ melden. Relevante Dokumente sind ebenfalls willkommen. Verwiesen ist in diesem Zusammenhang auf die einschlägigen Bestimmungen, die von der Europäischen Union in Bezug auf die Grundrechte niedergelegt wurden, die als Werte gelten, die das Fundament der EU bilden und die den sozialen Zusammenhalt und eine nachhaltige menschliche Entwicklung fördern sollen. Kinder und schutzbedürftige Erwachsene sind nach international anerkannten Berichten (unter anderem der SNAP – Survivors Network of those Abused by Priests) oft Vorurteilen, Intoleranz, Diskriminierung und sozialer Ausgrenzung ausgesetzt, wenn sie Opfer von Vergewaltigung, sexueller Gewalt und/oder Folter wurden. Es sollte unser aller Anliegen werden, dass der Schutz der Grundrechte für diese Betroffenen von Gewalt zu gewährleisten ist und ihre Situation zu verbessern ist.

Mit der Bitte um Weiterleitung an entsprechende Zivilgesellschaften und Opferschutzorganisationen verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Vera Weld

Mag. Dr. Vera Weld

Rechtsanwältin

Stephansplatz 10/5.2

A-1010 Wien, Österreich

email: weld@vera-weld.com