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Vorschlag einer ganz gewöhnlichen Bürgers zur Regierungsbildung in Österreich 21. Oktober 2013

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Zugegeben: Das ist eine Gedankenspielerei, entstanden nach Gesprächen mit FreundInnen und einem Mail-Gedankenaustausch. Ohne Rücksicht auf bündische oder andere Interessen.
Quintessenz: Man kann doch mal einen Vorschlag machen.
Hier ist er:
Eine Regierungskoalition in Österreich aus vier Parteien:
SP VP Grün Neos
Faymann, Spindelegger, Glawischnig bleiben Parteichefs und bilden mit Strolz ein Parlaments-Zukunfts-Team (gemeinsamer unbezahlter Club zu den eigenen dazu) – Vierer-Zukunfts-Bund genannt, halten sich aber aus einem Regierungsamt heraus.

Und so könnte eine Regierung aus dem Vierer-Bund aussehen:
Ostermayer als Kanzler Verfassung, Österreichische Entwicklung, Bildung, Zivilgesellschaft, Arbeit, Gesundheit, NGOs, Medien, EU
Kurz als Vizekanzler Integration, Generationen-Minister, Sport, Bildung (Schule etc).
Eva Lichtenberger als Außenministerin, Dritte Welt,
Peter Haselsteiner als Wirtschaftsminister mit Agenden Kultur und Wirtschaft, Industrie Tourismus,. Verkehr, Umwelt
Sonja Ablinger Familien, Gender-Ministerium, Soziales,
Klug Verteidigung und Freiwilligen-Arbeit, Feuerwehren, Rotes Kreuz u.a.
Töchterle Wissenschaft und Forschung, Zukunftsentwicklung
Finanzen und ESM Schieder
Innenministerium Luise Strasser (Polizeikommandantin Lungau)
Justizministerium Brigitte Bierlein (Vize-Präsidentin des VfGH)
Landwirtschaft Umwelt Agrarindustrie und Exporte Georg Keuschnig

So, das wars.
Wie gesagt – ein Vorschlag. Aber ernst gemeint.

Sotschi 2014 und die kulturelle Wunderwaffe Tarrolls. 17. Oktober 2013

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Die kulturelle Wunderwaffe Tirols.

Smeili Techtelmechtel, wort- und brotloser Akrobat der Verzerrung von Wörtern und Tönen, ist überglücklich: Endlich, ja endlich, nach all dem völlig unverständlichen Gesudere um Koalitionen, Kopulationen und Kleinbeigebungen ist es gelungen, in Tarroll die „Drei Bergtenöre“ als Aushängeschilder des Landes der Schluchten und Bergisel-Schlachten zu gründen.
Die Bekanntgabe in den üblichen Hofberichts-Organen erfolgte mit vielen Bildern – und dem Anlass der Gegebenheit entsprechend – ohne viel Worte.
Smeili Techtelmechtel wird ab 2014 im Rahmen einer Welt-Tournee Seite an Seite mit dem „Sechziger, der sich wie ein Dreißiger aufführt“, Hansi Ha, und dem mittlerweile nächst Hall in Tirol, wo die Münzreichen Tradition haben, angesiedelten Neo-Milsers Semino R., früher bekannt als Omar Ernesto Semino,
Italo-Argentinier und Erfinder des legendären Selbstlaut-Belcantos (Liiiiiiiiiiiiiiiiiiiibe, ROOOOOOT sind die ROOOOOSEN), absolvieren.
Als erster Auftritt ist eine Galanacht des Tarrolla Selberbrenntn mit dem Markennamen „Sotschwodka“ im russischen Wodka-Ort Sotschi geplant, wo neben Feten der Oligarchen auch noch Olympische Winterspiele stattfinden sollen. Eine Nacht mit dem Titel: Tarroll, wo die Herzen pochen und die Barkassen klingeln . Techtelmechtel: „Eine echte Alternative zu dem Flügel-Verleih-Dingsda, weil miar setzn aufn Roten Adler, Read Eagle, vasteasch.“
Ein Mini-Musical, das ein bekannter Ischgler Hotelier schrieb, mit dem Titel: „Ich war noch nie ein Russen-Bär, aber Affen habe ich schon viele tanzen lassen“, soll das Festprogramm ergänzen.
Die „Drei Bergtenöre“ sollen bekannte Tarrolla Arien darbieten. Neben dem obligaten Treueschwur dem Land Tarroll wird der Sensations-Hit „Zenzi, i hol di mitn Traktor o“ gemeinsam mit „Mach dei ZImmertür auf, sonscht tret i sie ein, weil i bin gamsig wie der Fiffi von der Nachbarin“ gesungen.
Smeili Techtelmechtel „isch häppi wia da Beppi“: „Wos glabsch, wia dö Hasn auf uns abfahrn, bei die Russn und weltweit. Mei Bett werd echt internazional“, freut er sich schon auf „a überdrüber geile Zeit.“

Abschaffung der Sommerzeit – Informationen zur Petition 9. Oktober 2013

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Betreff: Petition in Zeichnung

Liebe gesundheitsbewußte Normalzeitler,

weil der Schlaf eine so herausragende Bedeutung für unser aller Leben hat, kann ein Mangel daran schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Kurzfristig bewirkt er, daß wir tagsüber übermüdet, gereizt und aggressiv sind, daß wir uns schlechter konzentrieren und weniger schnell auf äußere Faktoren reagieren können als gewöhnlich. Die Summe aller negativen Auswirkungen jedoch nimmt weitaus größere Ausmaße an.

Symptome auf der körperlichen Ebene:
Selbst bei jungen Testpersonen, die eine Woche lang mit nur vier Stunden Schlaf pro Tag auskommen mußten, hinterließ die Schlafverkürzung bereits folgende deutliche Folgen: Der Kohlenhydratstoffwechsel verschlechterte sich, die Blutzuckerwerte (Glukose) waren erhöht, die Produktion der Schilddrüsenhormone geriet durcheinander, und abends wurden hohe Werte des Streßhormons Cortisol im Blut gemessen, die der Körper normalerweise erst in den frühen Morgenstunden ausschüttet. Diese Veränderungen ähneln denen, die im Frühstadium der Zuckerkrankheit und häufig auch bei alten Menschen auftreten. Bei vorübergehendem Schlafmangel bilden sich diese Stoffwechselentgleisungen zwar wieder zurück, wer jedoch ständig zu wenig schläft, muß diesen Mangel teuer bezahlen. Auch die Zunahme des Bluthochdrucks (Hypertonie) ist eindeutig in diesem Zusammenhang zu sehen.

Symptome auf der psychischen Ebene:
Schlafmangel wirkt sich auch auf unsere Psyche aus. Mehrere Studien belegen, daß Menschen schreckhaft, reizbar/aggressiv und mißtrauisch werden, wenn sie über längere Zeit nicht auf ihr persönliches Schlafquantum kommen. Die Stimmung verschlechtert sich, Wahrnehmungs- und Konzentrationsfähigkeit nehmen stark ab. Wird der Schlaf, egal ob freiwillig oder gezwungenermaßen, über einen längeren Zeitraum auf ein absolutes Minimum reduziert oder gar völlig verhindert, stellen sich vermehrt Depressionen, Sinnestäuschungen und Halluzinationen ein.
In Diktaturen wurde Schlafentzug deshalb auch als Foltermethode genutzt, um Menschen gefügig zu machen und „Geständnisse“ zu erpressen. Wer wochenlang oder monatelang nicht genug geschlafen hat, bringt kaum noch Interesse für sich und seine Umwelt auf und will in aller Regel nur noch eines: endlich wieder ausschlafen!

Besonders dramatisch wird es, wenn durch die Übermüdung eines Einzelnen das Leben von vielen eine tragische Wende erfährt.

Harrisburg 1979 – Der gefährliche Störfall im Atomreaktor „Three Mile Island“ im März 1979 in Harrisburg wurde – um vier Uhr morgens – durch „menschliches Versagen“ ausgelöst.

Tschernobyl 1986 – Der Unfall im Atomreaktor von Tschernobyl im April 1986 wurde durch völlig übermüdetes Kontrollpersonal verursacht.

Cape Carnaveral – Der Absturz der Raumfähre „Challenger“ beim Start von Cape Canaveral im Januar 1986 wurde durch eine Fehlentscheidung mitverursacht, die die Verantwortlichen nach weniger als zwei Stunden Schlaf am frühen Morgen getroffen haben.

Nordsee 1987 – Entscheidend für die Havarie der Fähre „Herald of Free Enterprise“ in der Nordsee im März 1987 war, daß der für das Schließen der Bugklappe verantwortliche Bootsmann eingeschlafen war.

Pazifik 1988 – Das japanische Tankschiff „Matsukaze“ lief im April 1988 morgens um 3.15 Uhr in der Straße von Juan de Fuca im Pazifik auf Grund. Aus dem amtlichen Bericht der Küstenwache geht hervor, daß die Wache auf der Brücke eingeschlafen war.

Alaska 1989 – Das Tankerunglück „Exxon Valdez“ im März 1989 in Alaska ereignete sich, nachdem die durch langwierige Bunkerarbeiten ermüdete Mannschaft das Ruder nachts einem unerfahrenen Mann überlassen hatte.

US-Ostküste 1999 – Beim Absturz eines Flugzeugs der Egypt Air vor der US-Ostküste im November 1999 kamen 217 Menschen ums Leben. Die Maschine gehörte zur gleichen Baureihe wie die Boing der Lauda-Air, die 1991 wegen eines technischen Defekts abstürzte und 233 Todesopfer forderte. Beide Maschinen waren im September in der selben Fabrik gebaut worden. Die Belegschaft dort mußte ständig unter hohem Druck arbeiten und beklagte schon lange, daß sie aufgrund permanenter Übermüdung ihre Aufgaben nicht mehr gründlich erfüllen konnte. (Quelle: PSYCHOLOGIE HEUTE, Juli 2001)

Laßt uns gemeinsam wieder in die richtige Richtung steuern. Jede Stimme zählt!

Nutzen auch Sie die weiteren Möglichkeiten zur Unterstützung
– Berichten Sie in sozialen Netzwerken Facebook, Twitter etc. über unsere Petition.
– Schreiben Sie der Lokalredaktion Ihrer Heimatzeitung, Radio oder Fernsehen um auf unsere Gesundheitsaktion aufmerksam zu machen
– Auf der Internetseite können Unterschriftenlisten herunter geladen werden, geben Sie diese an Freunde und Verwandte weiter oder legen Sie diese in örtlichen Geschäften aus.

Wenn die Listen voll sind bitte an Hubertus Hilgers – Fröbelstraße 7 – 91058 Erlangen schicken.

An dieser Stelle möchten wir uns für jede bereits eingegangen Unterschrift bedanken.
Ein herzlicher Dank geht auch an alle die, die Unterschriftenlisten vor Ort

Alle weiteren Informationen zur Petition erhalten Sie unter diesem Link:

https://www.openpetition.de/petition/online/beibehaltung-der-normalzeit-abschaffung-der-sommerzeitverordnung

Sehr geehrter Herr Faymann! Ein Blog-Brief. 7. Oktober 2013

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Aber hallo, Herr Kanzler!
Da Österreich auch das Land des Viktor Adler ist,
da Österreich auch das Land des Friedrich Adler ist,
da Österreich auch das Land des Bruno Kreisky ist,
da Österreich geprägt wurde durch die sozialdemokratischen Widerstandskämpfer,
da Österreich auch das Land der roten Landa ist,
da Österreichs Arbeiter und die Sozialdemokratie lange vor den Grünen für die Umwelt kämpften, um nicht am Rauch der Schlote oder Staublungen zu krepieren,
da Österreich auch das Land der Gewerkschaftsbewegung ist, die von Frauen und Männern der Sozialdemokratie geprägt ist,
da Österreich noch immer der Willkür von Krisengewinnlern ausgeliefert ist, wie die Beispiele BAWAG und Kärntner Hypo Adria zeigen,
da man mit der Zerschlagung der BAWAG auch die Gewerkschaftsbewegung und damit den Schutz der Rechte der ArbeitnehmerInnen schwächte,
da Gewinn-Maximierung nur auf Kosten des Humankapitals (copyright Wirtschafts-Liberalismus) möglich ist, also der Menschen, die Arbeit abliefern und damit den Mehrwert für die Kapitalisten liefern,
da Österreich das Land der Gründer der Republik ist,
da Österreich das Land der Nobelpreisträger und Denkenden war und ist,
da Österreich ein Land ist, das Hilfesuchenden immer Zuflucht gab,
aus diesen und aus noch unzähligen Gründen, die Österreich ausmachen:
Keine Bündnisse mit der politischen Rechten, keine Zugeständnisse an die Vertreter des Kapitalismus und der Ausbeutung, keine Dialoge mit Denunzianten und Vorverurteilern,
kurzum: Mehr Mut bei den Regierungsverhandlungen.
Es geht um die Generationen der Gegenwart und Zukunft.
Sonst, verehrter Kanzler, hat die SPÖ nichts aus der Geschichte gelernt.
Herzlich,
Ihr
Winfried Werner Linde

Randnotiz zu Schlagzeilen 5. Oktober 2013

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Randnotiz zu Schlagzeilen.

Seit Jahrzehnten weiß man, dass es zu einer Süd-Nord-Bewegung von Menschen, die eine bessere Welt des Überlebens suchen, kommen wird.
Seit Jahrzehnten ignoriert man dieses Wissen. Die Dramen, die sich dabei im Mittelmeer und an den Grenzen zur EU abspielen, enden im Schulterzucken und noch größeren Mauern und Stacheldrahtverhauen.
Dabei wurden die afrikanischen Menschen über Jahrhunderte von den Menschen im Norden ausgebeutet, als Sklaven verkauft. Ihr Besitz an Bodenschätzen wurde enteignet – durch Multikonzerne, unter dem Schutz der Regierung der Nord-Welt.
Der Handel mit ihren eigenen Waren wird durch Billigstimporte aus dem reichen Norden regelrecht torpediert und eliminiert. Die Eigenversorgung liegt brach, weil die Welt vor den Dürrekatastrophen und anderen Dramen wegschaut.
Kurzum: Das kapitalistische System produziert nicht Wohlstand für alle Menschen, wo immer sie leben. Es produziert vielmehr Armut, Hunger, Zerstörung, Diskriminierung, Kriege und finanziert auch die so genannten Auseinandersetzungen unter den Glaubensgemeinschaften, indem es Waffen im Supermarkt des Grauens anbietet.
Und wir, in Österreich, betrachten die Fernsehbilder, die Satelliten-Nachrichten, die Bilder in den Zeitungen – schulterzuckend.
Betrifft ja uns nicht.
Derweil stirbt einsam ein Nachbar, eine Nachbarin. Sie verschwinden, so als ob sie nie da gewesen wäre. Das ist die kleine Tragödie, so genannte kleine Tragödie, in der sich die Welt spiegelt.
Im Süden sterben die Menschen in Massen.
Im Norden an der Einsamkeit inmitten der Vermassung.
Die schöne neue Welt ist angebrochen.
Die Zeitungen und anderen Medien kotzen sich aus über Regierungsbildungen.
Die Macht bleibt dort, wo sie ist.
Jenseits der Massen. Jenseits des Volkes. Jenseits der Menschlichkeit.
Winfried Werner Linde