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Hetzerei mit falschem Heine-Gedicht über Türken und Inder und Hottentotten (Schwarze) 13. August 2012

Posted by wwlinde in Allgemeines.
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Leserbrief Kronenzeitung

Fast gebetsmühlenartig wiederholt die Krone immer wieder ein Heine-Gedicht, das kein Heine-Gedicht ist.
Und Strachtler, äh HC St.rache postet das auch noch auf seiner Pinn-Wand in Facebook.
Das Gedicht ist in der Krone schon mehrmals erschienen.
Siehe die Links.
Die Heine-Experten haben dazu auch schon mehrfach Stellung genommen.
Aber das stört die Volksverhetzer nicht.

Info: Heine-Portal Düsseldorf (Heines Geburtsort)
Die Antwort auf eine Anfrage:

„Das „Gedicht“ ist nicht von Heine, da sind Ihre Zweifel vollauf berechtigt. Abgesehen von seinem Inhalt, der nun überhaupt nicht zu Heines aufgeklärten, kosmopolitischen Denken passt, ist es auch allein sprachlich und formal, mit seinem holperigen Versmaß, dem bemühten Ausdruck und der schiefen Metaphorik, viel zu schlecht, als dass Heines Verfasserschaft auch nur vermutet werden könnte. Der Text mit seiner Zuschreibung an Heine kursiert schon länger (Ihre Anfrage ist nicht die erste, die uns erreicht) Von wem er stammt, weiß ich nicht, aber man kann man es sich ja denken.“

Zur Person: Heinrich Heine, deutsch-jüdischer Dichter 1797-1856

http://www.krone-blog.at/index.php?/archives/1350-Heinrich-Heine.html

http://www.krone.at/Das-freie-Wort/Titel-Story-73899

Wieder einmal wird der unmenschlichen Diskriminierung Vorschub geleistet. Wieder einmal muss man sich fragen, ob hier nicht Volksverhetzung und Diskriminierung der Schwarzen, Türken und diesmal sogar der Inder vorliegt.

Eine Ungeheuerlichkeit. Ich schäme mich als Österreicher, dass es sowas im 21. Jahrhundert gibt. Ich verneige mich vor den diskriminierten Völkern und vor allem vor den Einzelmenschen, die auf das Ungeheuerlichste beleidigt werden.

Wehret den Anfängen.

Winfried Werner Linde

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