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Marx gestern – Glosse zum Heute 13. Juli 2012

Posted by wwlinde in Allgemeines.
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Das steht im Manifest der Kommunistischen Partei von Marx/Engels aus dem Jahre 1848.
Die Analyse gilt auch für den Zustand der Politik der Gegenwart, mehr denn je.

„Auf diese Art entstand der feudalistische Sozialismus, halb Klagelied, halb Pasquill, halb Rückhall der Vergangenheit, halb Dräuen der Zukunft, mitunter die Bourgeoisie ins Herz treffend durch bitteres, geistreich zerreißendes Urteil, stets komisch wirkend durch gänzliche Unfähigkeit, den Gang der modernen Geschichte zu begreifen. . . .“

„Ein Teil der Bourgeoisie wünscht den sozialen Mißständen abzuhelfen, um den Bestand der bürgerlichen Gesellschaft zu sichern.
Es gehören hierher: Ökonomisten, Philantrophen, Humanitäre, Verbesserer der Lage der arbeitenden Klassen, Wohltätigkeitsorganisierer, Abschaffer der Tierquälerei, Mäßigkeitsvereinsstifter, Winkelreformer der buntscheckigsten Art. Und auch zu ganzen Systemen ist dieser Bourgeoissozialismus ausgearbeitet worden. . . .“

Die Zitate treffen den ideologischen Zustand der Gegenwart mehr denn je. Die Gesellschaft gehört verändert. Und zwar radikal – die derzeitigen Ideologien mit Links und Rechts und Mitte haben ausgedient. Nur: Wo sind die PolitikerInnen, die das wagen, weltweit, im Sinne der internationalen Solidarität?

Neues Bewusstsein durch neue Medien in den Händen der Demokraten und nicht der Machthaber und Spekulanten tut not.

Sonst bleibt nur Resignation und das Fall ins Nichts der Diktatur.

Meine Fragen sind jene eines Bürgers. Mehr nicht. Dennoch: Demokratie jetzt!

Winfried Werner Linde

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