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Kulturhinweis: Festwochen der Alten Musik 2012 8. März 2012

Posted by wwlinde in Allgemeines.
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Ab in die „schöne Fremde“ Alessandro De Marchi stellte in Innsbruck das Programm der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2012 vor.
Der künstlerische Leiter Alessandro De Marchi stellte im Rahmen einer Pressekonferenz das Programm der Innsbrucker Festwochen 2012 vor: Opern von Provenzale, Bontempi, Monteverdi, D. Scarlatti und die „schöne Fremde“  stehen im Mittelpunkt der 36. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Der Kartenvorverkauf beginnt am Samstag den 26. November.
Die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik packt 2012 die Reiselust in ferne Länder und Kulturen. Unter dem Motto „Schöne Fremde“ wollen populäre und traditionelle Musik aus der weiten Welt der Barockzeit entdeckt werden. Die Festwochen tauchen in die große Welt der Alten Musik von China bis Argentinien ein und präsentieren die faszinierenden unterschiedlichsten musikalischen Klangwelten der Barockzeit. Europäische Barockkomponisten waren von fremden Kulturen begeistert und ließen sich von ihnen in ihrer Musiksprache inspirieren. Vier Opernproduktionen, zahlreiche Konzerte, der internationale Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti und ein reichhaltiges Rahmenprogramm zählen zu den beliebten Destinationen. Der künstlerische Leiter der Innsbrucker Festwochen, Alessandro De Marchi, Christina Pluhar, Rinaldo Alessandrini, Riccardo Minasi, Academia Montis Regalis, L“Arpeggiata, Concerto Italiano, Musica Antiqua Roma, Max Emanuel Cencic, Dominique Visse, Jennifer Rivera und viele mehr werden im Sommer 2012 in die schöne Fremde entführen.
Auch 2012 werden bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik wieder vier Opern auf die Bühne gebracht. Alessandro De Marchi wird gleich zwei Opernproduktionen vom Cembalo aus leiten. Dieses Jahr führt die Reise des künstlerischen Leiters der Festwochen in den Süden Italiens, ins Neapel des 17. Jahrhunderts. Mit im Gepäck hat De Marchi, eine der zwei erhaltenen Opern von Francesco Provenzale, „La Stellidaura vendicante“ (Die Rache der Stellidaura). Die Titelpartie wird von der amerikanischen Mezzosopranistin Jennifer Rivera verkörpert, die 2010 in Pergolesis „L’Olimpiade“ das Publikum in Begeisterung versetzte.
Die zweite Oper „Il Paride“, die im Tiroler Landestheater gezeigt wird, leitet die österreichische Lautenistin Christina Pluhar, die mit ihrem Ensemble L’Arpeggiata nach Innsbruck kommt. Giovanni Andrea Bontempis „Il Paride“ gilt als erste italienische Oper, die auf deutschem Boden aufgeführt wurde. Im hochkarätigen SängerInnen-Ensemble befindet sich mit dem Countertenor Dominique Visse ein guter Bekannter der Innsbrucker Festwochen. Regie führt in diesem „Universum der Gefühle“ Operndirektor Christoph von Bernuth.
Nach dem großen Erfolg der letztjährigen BAROCKOPER:JUNG Produktion „La Calisto“, die zur Förderung von jungen Sängern ins Leben gerufen wurde, bietet 2012 Claudio Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“ ausgewählten TeilnehmerInnen des Internationalen Gesangswettbewerbs für Barockoper Pietro Antonio Cesti 2011 eine ideale Gelegenheit, ihre stimmlichen und stilistischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Als Poppea und der ihren Reizen verfallene Kaiser Nero werden die Sopranistinnen Emöke Baráth und Tehila Nini Goldstein zu erleben sein, die beim Cesti-Wettbewerb 2011 mit dem 1. Preis und dem 2. Preis ausgezeichnet wurden.
Auf Schloss Ambras findet 2012 wieder eine heitere Opernaufführung statt. Alessandro De Marchi leitet das Intermezzo „La Dirindina“ von Domenico Scarlatti, eine buffoneske Farce aus dem Jahr 1715, die halbszenisch auf der Bühne des Spanischen Saales zu erleben sein wird. In Szene wird das Intermezzo von Christoph von Bernuth gesetzt.
Der Internationale Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti wird 2012 zum Dritten mal abgehalten und wird neue Talente nach Innsbruck und in die Barockopernwelt führen.

Internet: www.altemusik.at

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