jump to navigation

Die Aphorismen des Herrn Strache oder: Wenn der GRÖFAZ spricht. 24. Februar 2012

Posted by wwlinde in Allgemeines.
Tags: , , , , ,
trackback

Die kritische Masse der Freiheitlichen und deren Anhänger ist entweder sehr hoch, weil es langsam für jeden denkenden Staatsbürger und jede nachdenkliche Staatsbürgerin unerträglich wird, sich damit zu beschäftigen, oder sie ist, wenn es um Intelligenz des Führers der Partei der Niveaulosen geht, sehr gering.
Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, wes Ungeistes Kinder die Jubler wie die Umjubelten sind, dann ist er durch die APA veröffentlicht und diese Agentur ist keineswegs verdächtig, dem von Strache und seinen rechten Recken oftmals apostrophierten linksgrünen Lager anzugehören.
Noch dazu, da die FP in Person eines FP-Abgeordneten und Funktionärs der Bildungsbewegung selbst für die Zitate auf Ramschniveau ihres Führers Werbung macht.
Die FP jubelte an ihre Mitglieder, die im Verteiler der Bildungsinstitutio stehen, folgendes und ich veröffentliche es ungekürzt:

APA0640 5 II 0456 Siehe APA0627/22.02 Mi, 22.Feb 2012

FPÖ/Strache/Veranstaltung/Oberösterreich/Zitat

FP-Aschermittwoch – Strache-Zitate =

Linz (APA) – In seiner Ansprache beim Politischen Aschermittwoch der FPÖ in Riedim Innkreis in Oberösterreich hat Bundesparteichef Heinz-Christian Strache am Abend zu einem Rundumschlag gegen die andern Parteien, die Medien, den Euro und auch den Bundespräsidenten ausgeholt. Im Folgenden eine Auswahl an Zitaten:

„Unser Herr Bundespräsident hat offenbar nicht nur die Statur eines Nordkoreaners, sondern auch die Gesinnung eines KP-Funktionärs.“

„Für unsere Bundesregierung ist das ganze Jahr über Fasching. Der Faymann ist der Faschingsprinz, der Spindelegger die Faschingsprinzessin, die restlichen Hofnarren der Bundesregierung sind das ganze Jahr über kostümiert.“

„Als Reformator wird er nicht in die Geschichte eingehen, höchstens als Inserator.“ – Über Bundeskanzler Faymann.

„Wenn man im Bundeskanzleramt anruft und als Klappe die Null wählt, kommt man direkt zu ihm.“ – Über denselben.

„Der Spindelegger muss aufpassen, dass er beim nächsten Sauschädel-Essen vom Raiffeisen-Generalanwalt Konrad nicht selber der Hauptgang ist.“

„Er ist so etwas wie die Domina der ÖVP.“ – Über den niederösterreichischen LH Erwin Pröll.

„Die Grünen würden heute am liebsten jedem Touristen die Staatsbürgerschaft verleihen und jedem Kriminaltouristen die Ehrenbürgerschaft.“

„Der Öllinger (Karl, Grüner Abgeordneter, Anm.) hat ja angeblich eine Anzeige wegen Wiederbetätigung gegen alle Bezirkshauptmannschaften eingebracht. Dort werden nämlich heute noch Führerscheine ausgestellt.“

„Die ist so was wie das grüne Rapunzel für den Häupl.“ – Über die Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, an deren Haaren sich Bürgermeister Michael Häupl, „der mit einer permanenten Dauerwelle unterwegs ist – und ich meine nicht seine Frisur“, hochgezogen habe.

„Früher hat man Blindgänger beim Bundesheer ausgemustert. Dank Werner Faymann wird ein Blindgänger sogar Verteidigungsminister.“ – Über „Wehrdienstverweigerer“ Norbert Darabos.

„Wenn sie in Zukunft nach Brüssel fahren, sollen sie ein paar Löffel von einem Schleimlöser einnehmen.“

„Heute hat die Bundesregierung das Triple-U: Unfähigkeit, Unfairheit und Unseriosität.“

„Jeder da herinnen würde ein besserer Minister und Staatssekretär sein.“ – Zu den 2.000 Besuchern des Politischen Aschermittwochs.

„Das ist kein Sparpaket, sondern ein Faschingskrapfen, den man mit Abfall gefüllt hat.“

„Heimat großer Töchter, Söhne, extremer Steuern, kleiner Löhne.“ – Straches Vorschlag für die Bundeshymne.

„Es ist die Zeit da, dass wir alle vors Bundeskanzleramt gehen und sagen: ‚Es reicht uns.'“

„Wenn euch heute jemand anredet, den ihr nicht persönlich kennt, dann fragt ihn, wer er ist, ob er nicht doch ein Undercover-Journalist vom ‚Standard‘ ist.“

„Der ORF wird nach wie vor von Alexander dem Roten bestimmt.“

„Man hat fast den Eindruck, da sitzt irgend ein Volksgenosse Richter.“ – Über ZIB2-Interviewer Armin Wolf.

„Wie viele Opfer muss es erst geben, dass man in diesem Land aufwacht und der Demokratiegefährdung entgegenhält.“ – Strache über die „gewalttätigen linken Proteste“ gegen den Ball des Wiener Korporationsrings.

„Zuerst hat man Schwierigkeiten bei der Einführung gehabt, dann kommt er dreimal und kaum ist er gekommen, ist es mit der Stabilität vorbei“, empfahl er dem Euro einen Sexualtherapeuten.
(Schluss) ver/ueb/ham

APA0640 2012-02-22/22:03

222203 Feb 12

So, das war’s.
Dazu wird man einfach sprachlos ob dieses Niveaus.
Und so einer, der in seiner Wortwahl sinngemäß dem GRÖFAZ immer ähnlicher wird, will Bundeskanzler werden und erhofft sich, dass ein Drittel der WählerInnen ihm Kadavergehorsam leisten, durch das Kreuzerl am Zetterl.
Na servas.
Winfried Werner Linde

 

Erläuterung:

GRÖFAZ für Hitler ist satirisch „Größter Feldherr aller Zeiten“

GRÖFAZ für Strache: Größter Freiheitlicher aller Zeiten – ähem, oder was?

Advertisements

Kommentare

1. da polifka rudl - 24. Februar 2012

für mich ist und bleibt er die „grötaz“ grösste trenzgeign aller zeiten…..


Sorry comments are closed for this entry

%d Bloggern gefällt das: