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Das Gruselkabinett der Strachtler-Partei 19. Juni 2011

Posted by wwlinde in Allgemeines.
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Das Gruselkabinett der Strachtler-Partei

Sie nennen sich freiheitlich und haben keine Ahnung, was in unserer Zeit des 21. Jahrhunderts Freiheit bedeutet. Sie sprechen von Heimat und meinen säbelrasselnde, deutschdümmelnde Burschenschafter. Sie sprechen von Österreich (und ein bisschen von der Welt) und meinen die Großmannssucht eines Kleinstaates, der von ihnen in die Isolation getrieben wird.
Sie präsentieren in Person eines gewissen Herrn HCS ein Gruselkabinett der pseudopolitischen Nichtssager, weil nur einer spricht, der HCS. Sie deuten mit dem bloßen Finger auf die anderen Parteien, sprechen von Rechtsbrüchen und haben in ihren eigenen Reihen jede Menge von Personen, die wegen diverser Vergehen angezeigt sind und die nur geschont bleiben, weil ihre Immunität noch nicht in Frage gestellt wurde.
Das blaue Zurück zu den Wurzeln bedeutet ein Zurück zu den Werten des 19. Jahrhunderts und zu einer Freiheit, die die damals zurecht gegen die Obrigkeit agierenden Studenten-Burschenschafter für die Gesellschaft reklamierten, weil die Unterdrückungs-Monarchien und deren Verwaltung dominierten. Sie vergessen aber, dass anno 1848 auch das Manifest von Marx/Engels veröffentlich wurde und dass es nicht nur eine Burschenschafter-Demokratie gibt sondern eine solche, in denen die Industriearbeiter damals wie heute, wie alle Werktätigen, unter immer schwierigeren und Angst verbreitenden Bedingungen leben mussten und müssen.
Die Freiheit, die sie meinen, ist eine Unfreiheit innerhalb einer treuteutschen Dümmelei ohne Inhalte und ohne Konzepte, eine Freiheit, in denen die Worthülsen zum Maß der Demokratie werden und in denen die Beschimpfungen programmatisch wirken sollen.
Das ist, nach allen Informationen, die derzeit zugänglich sind, die Quintessenz: HCS schimpft, anstatt Programmatisches zu verkünden, die Deutschdümmelden bekommen Oberwasser und die Säuberungen innerhalb der Partei, siehe Tirol in jüngster Vergangenheit, gehen weiter.
Die blaubraune Parteibasis, soferne sie vorhanden, soll das Schweigen der Lämmer proben.
Andere Meinungen als jene der Führungsriege sind unerwünscht.
Das ist Freiheit, die sie meinen.
Ach ja. Und das mit den Maulkörben für Journalisten für Fragen wegen der Ehrenbürgerschaft von AH in manchen Gemeinden – das ist auch Freiheit, die sie meinen.
Aber das hatten wir ja schon. Unter Hitler und Stalin. Denn beim Einsperren der Freiheit sind jene, die von Freiheit reden, gleich zur Stelle. Und die Vernichtung von Existenzen der Menschen geht Hand in Hand damit.
Mir graut weniger vor HCS sondern vor jenen Typen mit dem Kleingeist, die mit ihm Oberwasser bekommen.
Doch auch das hatten wir auch schon. Damals nannte man sie Blockwarte oder SA.
Mir graut.
Vor dieser Freiheit graut mir.

Winfried Werner Linde

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