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Brisanz des Themas – Akute geistige Strömungen – eine Ankündigung 27. September 2010

Posted by wwlinde in Allgemeines.
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Internationales Brixner Symposium 2010 – organisiert von Prof. Peter Jan Marthé

DIE MESSE – QUELLE DES LEBENS, HÖHEPUNKT DES GLAUBENS?

– oder anders gefragt:

HAT DIE MESSE ÜBERHAUPT NOCH EINE ZUKUNFT?

Diese und ähnliche provokante Fragen stellt angesichts der rapide zunehmenden Kirchenaustritte das „Internationale Brixner Symposium 2010“ vom 8. bis 10. Oktober in der Brixner Cusanus Akademie fünf Referenten von internationalem Rang und einem hohen Kirchenvertreter, deren jeweilige Standpunkte konträrer nicht sein könnten.

Skandal-Aktionist, langjähriges Feindbild der Kirche, vielfach attackierter Schöpfer des Orgien Mysterien Theaters Hermann Nitsch; der im griechisch-orthodoxen Ritus beheimatete Abt Michael von Stift Geras; der ägyptische Mystiker und Teilhard de Chardin-Fan, Jesuitenpater Henri Boulad; der gefragte Psychotherapeut, Erwin Ringel-Schüler und einstige Seelsorger Arnold Mettnitzer sowie der kirchenkritische Pastoraltheologe Paul Zulehner sind die Garanten für eine tabulose, spannende und vielversprechende Auseinandersetzung auf der Höhe der Zeit um ein zweitausend Jahre altes, von Jesus Christus selbst gestiftetes Ritual – die Eucharistie als „eines der tiefsinnigsten Mysterien, die Religionen je hervorgebracht haben“, wie Hermann Nitsch überzeugt ist. Dieses Symposium hat darüber hinaus aber noch wesentlich mehr zu bieten, betont Peter Jan Marthé, der Projektleiter dieses Symposiums:

„Es geht einerseits um eine vorurteilsfreie, offene, ohne jede Tabuisierung stattfindende Standortbestimmung mit dem Ziel, die Eucharistie als eine, jedwede engstirnig-sakrale Eingrenzung überschreitende „Heiligung des Alltags“ neu zu entdecken.

Wichtig bei diesem Symposium ist aber nicht nur die zu erwartende, spannende, diskursive Auseinandersetzung, sondern das tiefgreifende, unmittelbare Berührt werden vom Mysterium „Messe“, um das es ja schließlich geht.

Wenn wir nämlich alle zusammen – Referenten, Gläubige wie auch jene der Kirche Fernstehende, Sänger, Chöre, Musiker – vereint mit Bischof Kapellari als Abschluss des Symposiums im Brixner Dom gemeinsam singend und musizierend eine gewaltige Kathedrale der Klänge bauen werden.

In einem solcherart mächtigen, spirituellen Kraftfeld können dann Zugänge zum Mysterium „Messe“ auf intuitivem Wege freigelegt werden, die in der eher theologisch kopflastigen westlichen Kirche sicherlich zu den raren Erfahrungen gehören“.

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